Gute Kundenarbeit zahlt sich aus
Automatisierung von Wärmeübertragungsstationen für die Stadtwerke Premnitz. AUCOTEAM setzt modernste Steuerungs- und Leittechnik ein.
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2001 tauschten Fachleute der AUCOTEAM GmbH die vorhandene Steuerungstechnik aus, denn die alte Technik genügte den Anforderungen, besonders im Hinblick auf die Übertragungsgeschwindigkeit, nicht mehr. Nach acht Jahren Dauerbetrieb entschieden die Stadtwerke 2008, das bestehende System zu erneuern und modernisieren zu lassen. Der Auftrag dazu ging erneut an AUCOTEAM. |
Das neue System zeichnet sich durch neue technische Möglichkeiten und eine noch bessere Bedienbarkeit aus. „Wir benötigen viel weniger Technik vor Ort“, erklärt Frank Hahn, der bei den Stadtwerken für die Wärmeversorgung zuständig ist. „Das System ist wartungsfreundlicher, schneller und einfacher zu bedienen - via Internet von jedem Ort der Welt aus.“
Steuerung der technischen Anlagen zur Fernwärmeversorgung in Premnitz
Gesteuert und beobachtet werden zwei Spitzenlast-Heizkesselanlagen, ein Schulgebäude (Heizung und Warmwasser) und ein Wohngebiet mit acht Wohnblöcken (Heizung und Warmwasser), inklusive Heizhaus mit zwei zweistufigen Heizkesseln in Kesselfolgeschaltung. Alle diese Objekte sind im Stadtgebiet von Premnitz verteilt. Die zentrale Leitstelle befindet sich im Gebäude der Stadtwerke.
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Bild:
Historische Daten
können als Trends
dargestellt werden.
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Als Steuerungstechnik wurden mehrere SAIA PCD2.M150 und als Prozessleittechnik das System iFix von Intellution eingesetzt. Störmeldungen wurden über das System MelSys als SMS auf verschiedene Mobiltelefone (Bereitschaftsdienst, Bereichsleitung usw.) abgesetzt.
Modernisierung durch AUCOTEAM
nach acht Jahren Dauerbetrieb
Die bestehende Konstellation sollte nun durch eine moderne, transparente Lösung ersetzt werden. Auch dieser Auftrag wurde erneut der AUCOTEAM GmbH erteilt.
Im Januar 2009 wurde mit der Erneuerung der Automatisierungsanlage begonnen. Im Einsatz ist jetzt die neueste webfähige Generation PCD2.M5540 an SAIA-DDC-Technik mit integriertem WEB-Server.
Das neue System bietet den Stadtwerken viele Vorteile
Die DDC übernimmt jetzt sowohl die eigentliche Steuerungsaufgabe als auch zusätzlich die Fernwirktechnik über das Internet. Die Display-Darstellungen sind auf der jeweiligen DDC abgespeichert. Damit entfällt die Notwendigkeit eines Prozessleitsystems. Die Sicherheit ist durch den Aufbau eines getunnelten Netzes (VPN) gewährleistet.
Wegen der gleichen Bauform der Steuerung konnten sämtliche E/A-Karten des alten Systems genutzt werden. Auch die bewährte Software konnte als Grundlage für die neue weiter genutzt werden, denn alle SAIA-Steuerungen lassen sich mit demselben Programmiertool (PG5) programmieren.
Die Anzeige und Bedienung vor Ort werden durch Touch-Panels SAIA PCD7.D5100 mit integriertem WEB-Browser realisiert. Störmeldungen werden ebenfalls über das Internet als E-Mails auf die Mobiltelefone geleitet.
Ein weiterer Vorteil des modernisierten Systems ist die Möglichkeit seiner unproblematischen Erweiterung. So läuft bereits gemeinsam mit AUCOTEAM die Planung zum Umbau der HLK-Anlagen des FitPoints - Spaßbad mit Wellnessbereich - in Premnitz auf die bewährte SAIA-Technik.
Matthias Opfermann |