Zusatzqualifikationen inklusive:
Erwerb von technischen Spezialkenntissen
Beim Aufbau von kleinen und mittleren Automatisierungsanlagen, insbesondere in mittelständischen Betrieben, wird heute gefordert, dass das komplette Projekt aus einer Hand realisiert wird. Das bedeutet für die Ausbildung, dass sowohl Hardware- als auch Softwarekenntnisse vermittelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung ist die Vermittlung praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten an den vorhandenen Laborplätzen und Modellen von Taktstraßen. Die Vermittlung dieser speziellen Kenntnisse wird möglich durch den Einsatz von Dozenten, die selbst viele Jahre in der Praxis gearbeitet haben und ihre Erfahrungen anschaulich an die Auszubildenden weitergeben können.
Vermittlung von Zusatzqualifikationen im Fach Automatisierungstechnik
WSCAD/Schaltungslehre
- Erstellen von Schaltplänen für Automatisierungsanlagen unter Anwendung der Software WSCAD
- Projektierung kleinerer Anlagen unter Nutzung der integrierten Projektverwaltung
- Dimensionierung von Standardmotorschaltungen und deren Steuerung von Hand oder über SPS
- Aufbau und Erprobung ausgewählter Schaltungen in Form von Schaltschrankaufbauten (Wendeschaltungen, Stern-Dreieck-Kombinationen)
- Grundkenntnisse zur DIN VDE 0113 – 1 und deren Anwendung
Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS)
- Aufbau und Funktion von Automatisierungsanlagen
- Das Projektierungssystem STEP 7
- Grundkenntnisse über Hard- und Software des SIMATIC-Systems von SIEMENS
- Programmierung praxisbezogener Beispiele in FUP oder AWL und Test (Simulation) auf dem PC
- Programmierung und Erprobung einer Taktstrasse (Modell) mit einer S7 – 300 im Automatik- und Handbetrieb
- Grundkenntnisse über Bussysteme und Aufbau einer einfachen PROFIBUS-DP-Konfiguration
Die Erfahrungen der vergangenen Jahren haben gezeigt, dass unsere Auszubildenden mit dem Erwerb dieser Zusatzqualifikationen gute Chancen für den Einstieg in das Berufsleben haben.
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