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Neues aus dem Prüflabor

E-Mobility

Universelle Plattform für E-Mobility-Prüfungen

Die Automobilindustrie treibt die Elektrifizierung ihrer Modellpaletten zügig voran. Damit sind viele neuartige elektrische Komponenten im LV- und HV-Spannungsbereich zu prüfen und zu validieren, z. B. Elektroantriebe, Leistungselektroniken, Batteriemanagementsysteme, pyrotechnische Batterietrenner, Kfz-Ladesteckdose sowie HV- und LV-Steckverbinder inklusive Energieverteil- und -sicherungssysteme. Klassische Komponenten wie elektrische Heizgeräte oder Wasserpumpen müssen für den elektrischen Betrieb neu entwickelt werden.

Für die flexible Ansteuerung der Komponenten entwickeln Experten der AUCOTEAM GmbH im Programm ZIM des BMWi geförderten Förderprojekts eine Plattform, mit der eine Vielzahl von unterschiedlichen Automotiv-Komponenten angesteuert und ausgelesen werden kann. Neben der Ansteuerung per CAN, LIN sowie SENT können die Prüflinge mit unterschiedlichen Spannungen versorgt werden. Weiterhin lassen sich eine Vielzahl analoger Messdaten erfassen und die Kommunikation mit externem Equipment wie Kühlwasserkonditionierern, Druckboostern und Lasten umsetzen. Auch die zentrale Kommunikation mit Prüfequipment wie Klimakammern, Shakern oder Schwallwasservorrichtungen usw. ist vorgesehen.

Die Hardware wird per Plug-and-Play austauschbar sein, um eine schnelle Anpassung auf den jeweiligen Prüfling zu gewährleisten. Änderungen an der Hardware sollen so gering wie möglich ausfallen, sofern sie sich nicht grundlegend vom Funktionsumfang unterscheidet. Ist z. B. eine Prüfung mit der Spannungsversorgung X nicht umsetzbar, soll diese durch eine andere Spannungsversorgung Y ersetzbar sein oder über eine master-/slavefähige Spannungsversorgung erweitert werden, ohne dass grundlegende Programmierarbeiten anfallen und der abgespeicherte Prüfablauf verwendet werden kann.

Die Software AUCO-Labs – ein Entwicklungskonzept der AUCOTEAM GmbH – übernimmt im Zusammenspiel mit dem Testplanmanager TPM die Kommunikation mit dem Prüfling, die Koordinierung des Prüfablaufs sowie die Anbindung der variablen Hardware. Ziel ist es, diesen komplexen Ablauf auf einer einfachen und verständlichen Oberfläche darzustellen, um schnell, effizient und qualitativ hochwertige Prüfungen so flexibel wie möglich durchführen zu können. Dieses Software-Konzept soll auch in zukünftigen Prüfständen von Kunden Anwendung finden und somit Kosten für Softwareentwicklung minimieren.

Philipp Wolter